Mal wieder ich mit einer kurzen Zwischenmeldung. Seit zwei Wochen gehe ich nun wieder arbeiten. Es geht, aber es ging auch schon besser. Die Kur konnte ich endlich beantragen. Mal schauen, ob sie auch genehmigt wird. Meinen Trainingsplan habe ich natürlich erstmal auf Eis gelegt; ich fahre zurzeit nur der Fitness halber, um nicht dick zu werden, denn der Appetit kommt langsam wieder. Ich hoffe, vielleicht Mitte bis Ende Mai wieder ins Renngeschehen einsteigen zu können, wenn ich die Motivation dazu finde und wenn der Kopf frei ist. Das neue 2011er Scott Scale RC zumindest steht schon rennfertig im Keller, ist sauleicht und sieht wirklich schick aus – deutlich dynamischer als das 2010er.
Na dann, bleibt stark! Man sieht sich. Euer Burni.
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Donnerstag, 7. April 2011
Mittwoch, 2. März 2011
Es geht aufwärts
Hier ist der Burni. So liebevoll nennt mich nun jedenfalls meine Modder. Inzwischen sind's viereinhalb Wochen seit Krankschreibung. Knapp vier weitere Wochen inkl. Resturlaub sollen es noch werden. Die gehen durch Arztbesuche und Therapie sicher sehr schnell vorüber. Danach hoffe ich, endlich wieder arbeiten gehen zu können, sofern es noch einen Sitzplatz für mich gibt. Eine Kur, wenn sie denn genehmigt wird, folgt später. Ich spanne noch aus und halte mich auf dem Rad halbwegs fit. Fürs Abspannen reicht es, zum Rennen fahren natürlich noch nicht. Wenigstens passt das Wetter. Das lockte leider auch die Polizei aus dem Winterschlaf. Ich fuhr mit dem Rad durch eine gesperrte Baustelle, ein grün-weißer Partybus setzte mir mit hoher Geschwindigkeit und ausdrehendem 2. Gang - er ersetzte das Martinshorn - nach. Die beiden Insassen nahmen mir dann 15 EUR meines Krankengeldes ab. Während sie mich so abkassierten, fuhr ein weiterer Radfahrer durch die Baustelle - und blieb natürlich unbescholten. Na ja, wieder mal ein Exempel an mir statuiert. Ich werde eine Nacht drüber schlafen in meinem neuen Bett und mich dann sicher beruhigt haben. Das Durchschlafen klappt auch schon ab und zu. Es geht aufwärts. Der Güdö.
Mittwoch, 9. Februar 2011
Mein Körper braucht Erholung
Ich bin’s mal wieder. Nach langer Zeit keine so guten Nachrichten. Vor rund zwei Wochen hat’s mir schön den Stecker gezogen. Seitdem bin ich AU geschrieben. Tendenz geht in Richtung Burn-Out-Syndrom, aber mal schauen. Ich bin momentan kaum leistungsfähig und kann auch nicht lange vorm PC sitzen oder mich vernünftig konzentrieren. Panikattacken etc. gehören zum Alltag und durchgeschlafen habe ich auch seit vielen, vielen Wochen kein einziges Mal mehr. Die Medikamente tun ihr Übriges, die Nebenwirkungen sind absolute Gülle. Und ich bin nun knapp vier Kilo leichter. Was sich letztes Jahr schon andeutete, hat sich nun leider so richtig bei mir breitgemacht. Im 15. Jahr Leistungssport gepaart mit Uni- oder später Jobtätigkeit fordert jetzt der Körper seinen Tribut und schreit nach Erholung. Die werde ich mir gönnen (müssen). Auch eine Rehabilitationskur schwirrt im Raum herum. Ich hoffe, bald wieder fit zu sein, werde mich aber auf gar keinen Fall unter Druck setzen. Ich fahre erst wieder Attacke, wenn Körper und Geist fit sind, und keinen Tag vorher. Das kann Wochen oder auch Monate dauern (siehe Sven Hannawald). Nichtsdestotrotz werde ich kleinere Runden auf dem Bike oder den Skiern drehen, um halbwegs fit zu bleiben und auf andere Gedanken zu kommen. Also bitte nicht wundern, wenn ihr mich irgendwo herumeiern seht. Und keine Angst, ich bin harmlos und beiße nicht.
Um meinem Gemüt und meinem Schlaf Gutes zu tun, habe ich mir nach fünf Jahren Bedenkzeit endlich einen LED-LCD-Fernseher der neuesten Generation (3D) besorgt, und auch ein neues Bett mit 7-Zonen-Matratze erleichterte meinen Geldbeutel um ein paar Cent. Mein Traum ist, endlich wieder durchzuschlafen. Einen kleinen Erfolg gab es schon in der ersten Nacht: Ich wachte ohne Rückenschmerzen auf. Genial.
Nun denn, hört auf euren Körper, aber trainiert fleißig, denn ich komme wieder! Der Güdö.
Um meinem Gemüt und meinem Schlaf Gutes zu tun, habe ich mir nach fünf Jahren Bedenkzeit endlich einen LED-LCD-Fernseher der neuesten Generation (3D) besorgt, und auch ein neues Bett mit 7-Zonen-Matratze erleichterte meinen Geldbeutel um ein paar Cent. Mein Traum ist, endlich wieder durchzuschlafen. Einen kleinen Erfolg gab es schon in der ersten Nacht: Ich wachte ohne Rückenschmerzen auf. Genial.
Nun denn, hört auf euren Körper, aber trainiert fleißig, denn ich komme wieder! Der Güdö.
Dienstag, 18. Januar 2011
Der Schnee ist weg
Kaum fuhren noch vor zwei Wochen Rumen V., Sascha H. und ich durch die Geyerischen Fichten und machten die Loipen unsicher, liegt Stand heute schon überhaupt kein Schnee mehr. Das bedeutete: Nach etlichen Wochen auf den Skating-Brettern und der Rolle saß ich die letzten beiden Weekends endlich mal wieder auf dem Sattel eines draußen, also an der Frischluft befindlichen Rades. Welch’ ein Gefühl. Ich habe es trotzdem nicht übertrieben und bin Umfänge nicht länger als 4:15 Stunden geradelt, aufgrund der Kürze aber etwas zügiger. Die recht intensiven Skating-Einheiten die Wochen zuvor haben mir konditionell recht gut getan. Doch Schmerzen an beiden Füßen und der linken Schulter vom Anschieben habe ich blöderweise bis heute. Ich stehe für meine Verhältnisse solide im Futter und habe auch etwas an Gewicht eingebüßt - am Körper versteht sich.
Letzten Sonntag musste aufgrund der fast trockenen Straßen der Crosser mit 32er Semislicks und Raceblades herhalten. Der Unterschied zum Winterrad machte sich deutlich bemerkbar, so dass ich auf einer längeren Abfahrt eine Höchstgeschwindigkeit von immerhin 201,2 km/h erzielte. Der Tacho hatte dort vermutlich den dreifachen Raddurchmesser zur Berechnung herangezogen bzw. wollte mir Mut machen, die Tour de France 2011 doch noch in Angriff zu nehmen. Na ja, Irren ist männlich. Um einen Plattfuß kam ich dennoch trotz dicker Reifen nicht herum. Dank meiner Faulheit zu flicken, habe ich den Schleicher 30 km lang bewusst und konsequent ignoriert und konnte so die Kraftkomponente forcieren. Letztendlich war die Luft ganz raus und ich musste runter vom Bock. Ging alles ziemlich fix, nur die Minipumpe mit Minihub ließ mich noch mal in den EB-Bereich vordringen. Ein paar Kurbelumdrehungen später holte ich im Jahnsdorfer Kreisverkehr beinahe den Siegbert vom Rad. Er und die Mitstreiter um den Baumgärtellutz, Dani Storch, Matthias-Ich-habe-einen-Puls-wie-ein-Hamster-im-Laufrad-Müller und ein grüner Rennradfahrer hatten leider Vorfahrt, so dass ich ordentlich in die Eisen musste. Wer schon mal Crosser gefahren ist, weiß, wie sich das Teil vorne aufschaukeln kann. Aber unser Siegbert kam mit dem Schrecken davon. Gemütlich ging es dann durch das eine oder andere Schlagloch zurück nach Chemnitz, wo ich Frau Storch fast bis nach Hause begleitete.
Auf Krafteinheiten im Studio muss ich zurzeit noch verzichten, ums Knie zu schonen; ich bin momentan seit längerem schmerzfrei und das soll vorerst so bleiben - zumindest bis zum Trainingslager im März. Die Vorbereitungen laufen zwar etwas träge, doch bin ich zuversichtlich, noch was Kurzfristiges zu finden. Denke, es wird wieder irgendeine Insel werden und falls es nicht klappen sollte, wird halt hier in Germany trainiert.
So, das war’s vorerst wieder vom Güdö. In alter Frische, bis die Tage.
Letzten Sonntag musste aufgrund der fast trockenen Straßen der Crosser mit 32er Semislicks und Raceblades herhalten. Der Unterschied zum Winterrad machte sich deutlich bemerkbar, so dass ich auf einer längeren Abfahrt eine Höchstgeschwindigkeit von immerhin 201,2 km/h erzielte. Der Tacho hatte dort vermutlich den dreifachen Raddurchmesser zur Berechnung herangezogen bzw. wollte mir Mut machen, die Tour de France 2011 doch noch in Angriff zu nehmen. Na ja, Irren ist männlich. Um einen Plattfuß kam ich dennoch trotz dicker Reifen nicht herum. Dank meiner Faulheit zu flicken, habe ich den Schleicher 30 km lang bewusst und konsequent ignoriert und konnte so die Kraftkomponente forcieren. Letztendlich war die Luft ganz raus und ich musste runter vom Bock. Ging alles ziemlich fix, nur die Minipumpe mit Minihub ließ mich noch mal in den EB-Bereich vordringen. Ein paar Kurbelumdrehungen später holte ich im Jahnsdorfer Kreisverkehr beinahe den Siegbert vom Rad. Er und die Mitstreiter um den Baumgärtellutz, Dani Storch, Matthias-Ich-habe-einen-Puls-wie-ein-Hamster-im-Laufrad-Müller und ein grüner Rennradfahrer hatten leider Vorfahrt, so dass ich ordentlich in die Eisen musste. Wer schon mal Crosser gefahren ist, weiß, wie sich das Teil vorne aufschaukeln kann. Aber unser Siegbert kam mit dem Schrecken davon. Gemütlich ging es dann durch das eine oder andere Schlagloch zurück nach Chemnitz, wo ich Frau Storch fast bis nach Hause begleitete.
Auf Krafteinheiten im Studio muss ich zurzeit noch verzichten, ums Knie zu schonen; ich bin momentan seit längerem schmerzfrei und das soll vorerst so bleiben - zumindest bis zum Trainingslager im März. Die Vorbereitungen laufen zwar etwas träge, doch bin ich zuversichtlich, noch was Kurzfristiges zu finden. Denke, es wird wieder irgendeine Insel werden und falls es nicht klappen sollte, wird halt hier in Germany trainiert.
So, das war’s vorerst wieder vom Güdö. In alter Frische, bis die Tage.
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| Sonntagsrunde mit Intervalltraining |
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Training
Mittwoch, 29. Dezember 2010
Weihnachten ist vorbei
Nun denn, ich bin wieder vorhanden. Lange nix geschrieben, weil fast nix los war. Der Winter setzt meinem Gemüt etwas zu und die Lust, was zu schreiben, leidet ein wenig darunter.
Jedenfalls laufen Nase und Training mittelmäßig. In der Woche strample ich auf der besch… Rolle herum, am Weekend ab und zu auf den Brettern. Und beim Skaten habe ich mir auch prompt die erste heftige Erkältung in 2010 eingefangen, und zwar schön vor Weihnachten. Sieben Tage Grippe, einer davon fiebrig im Bett. Seit ein paar Tagen geht’s wieder besser, so dass die Trainingsintensität nach oben geht. Über die Feiertage musste ich piano machen und Rolle fahren. Auch die Gans und das Essen drum herum fielen für mich in Ermangelung an Fitness etwas weniger großzügig aus als sonst. Die Waage dankt es mir hoffentlich. Geschmeckt habe ich leider auch nicht viel, weil die Nase dicht war.
Jedenfalls laufen Nase und Training mittelmäßig. In der Woche strample ich auf der besch… Rolle herum, am Weekend ab und zu auf den Brettern. Und beim Skaten habe ich mir auch prompt die erste heftige Erkältung in 2010 eingefangen, und zwar schön vor Weihnachten. Sieben Tage Grippe, einer davon fiebrig im Bett. Seit ein paar Tagen geht’s wieder besser, so dass die Trainingsintensität nach oben geht. Über die Feiertage musste ich piano machen und Rolle fahren. Auch die Gans und das Essen drum herum fielen für mich in Ermangelung an Fitness etwas weniger großzügig aus als sonst. Die Waage dankt es mir hoffentlich. Geschmeckt habe ich leider auch nicht viel, weil die Nase dicht war.
In meiner Meditationsphase die letzten Wochen habe ich mir auch gleich mal eine recht professionelle Ski-Werkstatt eingerichtet – mit allem drum und dran, was man für Amateur-Skating halt so braucht. Nun wachse ich die Teile selber und muss sie nicht immer wegschaffen, weil’s teuer ist, über eine Woche dauert und einfach nervt. Nach jeder Trainingseinheit wird jetzt fleißig gewachst. Ich war in der Präparationslehre beim Laufsportladen und bei YouTube und muss sagen, dass die Dinger recht gut gehen. Würde ich so was wie Fahrtechnik besitzen, dann wäre ich den Ruf als Pistenrowdy endlich los und sicher auch flott unterwegs. Doch ohne Sturz oder Rangeleien komme ich immer noch nicht durch und alles sieht sehr wacklig aus. Und was mich am meisten stört, ist die Ausbelastung fast komplett im SB-Bereich, ohne richtig schnell zu sein. Ein Durchschnittspuls von 174 bpm bei einem Maximalpuls von 185 Schlägen über 2,5 bis 3 Stunden gleicht einem kurzen MTB-Marathon. Doch nur so komme ich einigermaßen vorwärts. Und mein linker Arm tut weh vom Anschieben, mein rechter nicht. Hhm, wird links bestimmt ein Tennisarm werden.
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| Wettkampfbelastung |
Nun gut, jetzt noch heile ins neue Jahr kommen und dann schaun mer mal. Und bei den jetzigen Schneeverhältnissen nicht zu dicht an den Straßenrand stellen! Einen guten Rutsch wünscht der Güdö.
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